Verhaltenstherapie

Mag.a rer. nat Özlem Aslaner

Klinische- und Gesundheitspsychologin

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

 

Wie funktioniert Verhaltenstherapie?

 

Im ersten Schritt geht es um die Durchleuchtung der Symptome bzw. des Problems, aufgrund dessen sich jemand in Behandlung begibt. Mit Hilfe einer sogenannten Anamnese werden die aktuellen Beschwerden, der Verlauf dieser in der unmittelbaren sowie der biographischen Entwicklung, lebensgeschichtlich relevante Ereignisse bzw. die psychische Entwicklung während der Lebenszeit durchleuchtet, um so zu einer Diagnose zu gelangen bzw. erste Theorien über das Auftreten und die Aufrechterhaltung der psychischen Probleme zu erstellen. Dies bedarf mehrerer Sitzungen, da auch während der Therapie immer wieder Bezug auf die in diesem Prozess aufgestellten Annahmen Bezug genommen wird, um ein eigenes Verständnis entwickeln, Frühwarnzeichen erkennen und Bewältigungsstrategien sowie Ressourcen erlernen und/oder einsetzen zu können.

 

Die Verhaltenstherapie arbeitet zielorientiert, d.h. dass zu Beginn der Therapie Ziele vereinbart bzw. ausgearbeitet werden und während des Prozesses diese hinsichtlich der Zielerreichung gemeinsam überprüft und bei Bedarf abgeändert werden.

 

Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich orientierter Ansatz, der über ein großes Technikrepertoire verfügt und in sich vereint. Diese Techniken werden je nach Problemlage, den individuellen Voraussetzungen bzw. Bedürfnissen und Zielen einzeln oder kombiniert eingesetzt. Es geht zum einen zum Lösen der Problemlagen in diesem Zusammenhang zur Motivation und Ausarbeitung neuer Erlebens- und Verhaltensweisen die nach ausreichender Übertragung in den Alltag eine Hilfe zur Selbsthilfe für zukünftige Problemlagen führen soll. (Margraf & Schneider, 2009).

 

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